Gesundheitlich Abgesichert

Krankheit und Leiden,

ja so könnte ich das Thema nennen was hier in den letzten 2 Tagen abgeht.

Der Tod, es starben Zwei Menschen die mit medizinischen Maßnahmen bestimmt am Leben geblieben wären, ein Mann mit 41 Jahren an Unterernährung mit Familie, er ging immer täglich zum Fischen nur wirft das nicht so viel ab, den Reis braucht es auch und ohne größere Kindern die was dazusteuern oder Verwandtschaft ist man hier echt verdammt zum Sterben.

Leider zeigen es die meisten auch nicht aus Scham und weil es viele solche Schicksale gibt, deshalb bekam ich auch nichts mit von dieser Notlage der Familie, ein Sack Reis 50 Kg für umgerechnet ca. 17 € was dann  einen Monat langt.

Ein Teufelskreis immer schwächer zu werden und immer weniger an Leistung bringen zu können.

Es ist immer noch Realität das Menschen an Unterernährung sterben, vorallem man lebt in der Nachbarschaft und bekommt nichts mit. Erst wenn der Lautsprecher die Khmer Totes Musik lautstark in der Gegend erklingt.

Der Tote wurde dann Ca. 100 Meter von mir verbrannt Zweige wurde aufgetürmt. Da es zu keiner angemessenen Bestattung in Buddhistischen Sinn langte, mit allen Ritualen der Verbrennung.

Wenn diese Klänge erhallen sieht man dann die Menschen die Anteilnahme oder ihn kannten mit einem Beutel Reis und vielleicht noch ein paar Tausende Riels 1$ = 4100 Riel zu den Hinterbliebenen pilgern.

Die Familie hat so zumindest während der Trauerfeier von den ersten 7 Tagen die notwendige Versorgung an Lebensmittel, nach sieben Tagen dann der 2teil der Verabschiedung wo wieder mit Reis und Geld die Verbliebenen unterstützt werden.

wer sich hier nicht mit den Menschen im Dorf auseinander setzt und keine bekannten hat lebt ohne Soziale Absicherung wie es hier normal ist nicht lange den das bisschen Geld was durch Fischfang oder sonstige Arbeit reinkommt ist wenn sein Kind krank wird schnell weg.

das ist es auch oft wodurch Familien ins Abseits geraden .

Fehlernte, Krankheit, Schulden.

Einfache Hütten wie die überwiegende Bevölkerung auf dem Land lebt.

Einfache Hütten, wie die überwiegende Bevölkerung auf dem Land lebt.

Nun zum nächsten Tag wieder erklingt morgens um 5 die Todesmelodie  der Khmers über das Sterben eines Menschen.

Diesmal war es ein sehr kranker Man der schon über längere Zeit schwere Schmerzen im Darm hatte leider wird dann nur immer nur täglich geholfen da oft das Geld nicht vorhanden ist um nach Phnom Penh in eine Fachklinik zu gehen.

Es gibt Vorort kostenlose Kleinere Krankenhäuser, oft fehlt es auch da an qualifizierten Personal auch die Ausstattung zur Untersuchungen sind nur dürftig.

Die umliegenden Ärzte in ihren Privatklinken müssen da ihren Sozialdienst leisten, nur ohne die Geräte und Fach Kompetenz. Bei Spezielen Krankheiten können sie auch oft nur auf die Fachkliniken in Phnom Penh hinweisen.

Spezielle Untersuchungen können da nicht gemacht werden nur festgestellt und allgemeine Krankheiten behandelt werden.

Er starb wo in Deutschland kein Problem durch eine Operation gewesen wäre. Darmverschluss .

Ich hörte das viele Menschen hier erleichtert waren das er endlich erlöst wurde von seinen Schmerzen durch den Tod.

Oft vergisst man oder blendet es aus, wenn man so sehr beschäftigt ist mit Leben, das es unsagbares Leid gibt, in der Nachbarschaft was uns alle bewegen sollte mehr unser Ego zurück zustellen und einfach mal auch wenn ich Den Menschen nicht kenne, bei ihm anzuklopfen.

Nur wie ist es in Wirklichkeit man hat Angst, dann die Verantwortung übernehmen zu müssen wenn ein Mensch den wir in unserem Leben treffen leidet. Vorallem Westliche Kulturen haben mit dem Angesicht des Leidens große Problem, dieses anzuschauen, da es stört und die Traumwelt platzt, von der eigenen sich Erschaffenen Welt ohne Leid und Tod.

Denken Sie mal drüber nach.

Ihr Kampot Pfefferhändler

Andreas Müller

Vertreibe Kampot Pfeffer um als Auswander leben zu können, auch um die Menschen gesundheitlich hier zu unterstützen auf dem Land. @pfeffer-aus-kampot.com